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Wiederaufnahme eines Verfahrens zu Gunsten des Verurteilten und Aufhebung eines Urteils

Häufig wird die Auffassung vertreten, ein falsches Urteil könne man einfach wieder aufnehmen und dann einen Freispruch erzielen. Diese Auffassung geht fehl.

Die Rechtskraft und die Rechtssicherheit sind in Deutschland ein sehr hohes Gut, das dazu führt, dass es tatsächlich fast nicht möglich ist, ein rechtskräftiges Urteil aufzuheben. Die wenigsten Verteidiger haben schon eine Wiederaufnahme hinbekommen. Nur wenn das ganze Urteil auf einer Säule ruht, und diese Säule definitiv falsch ist, ist es - einfach gesprochen - möglich, das Urteil mit der Wiederaufnahme aufzuheben. Ein klarer Fall also: Der Zeuge (beispielsweise), der einziger Belastungszeuge ist, hat nachweislich falsch ausgesagt und wurde deshalb auch verurteilt. Dieses ist ein Fall, wo eine Wiederaufnahme des Verfahrens sinnvoll ist und tatsächlich Erfolg hat.

Ein Mandant von mir wurde beispielsweise fälschlicher Weise zu 2 Jahren und 6 Monaten wegen Vergewaltigung verurteilt. Gegen dieses falsche Urteil sind mir die Wiederaufnahme und ein Freispruch gelungen. Da mein Mandant seine Familie verloren hat, seine gut bezahlte Arbeit und sein Haus, hat er und seine Kinder Anspruch auf Schadensersatz in immenser Höhe.
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Ein Mandant von mir wurde beispielsweise fälschlicher Weise zu 2 Jahren und 6 Monaten wegen Vergewaltigung verurteilt. Gegen dieses falsche Urteil sind mir die Wiederaufnahme und ein Freispruch gelungen. Da mein Mandant seine Familie verloren hat, seine gut bezahlte Arbeit und sein Haus, hat er und seine Kinder Anspruch auf Schadensersatz in immenser Höhe.
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