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Hundehaltung

Die Hundehalter haben zu genommen. Aber gerade hier zeigt sich die immer mehr abnehmende Toleranz. Bei Missgeschicken oder vermeintlichen Angriffen wird sofort Anzeige erstattet.

Hier gibt es im Besonderen zwei Möglichkeiten, wegen derer man strafrechtlich verfolgt werden kann. Einmal die Sachbeschädigung, wenn der Hund des Halters eine Sache beschädigt. Hier ist allerdings anzumerken, dass eine Sachbeschädigung nur vorsätzlich strafbar ist. Dass jemand den Hund vorsätzlich benutzt, um eine Sache zu beschädigen, ist aber meist abwegig, so dass hier eine Strafverfolgung scheitert. In Frage käme eine derartige Strafbarkeit nur, wenn der Hund immer wieder Sachen beschädigt hat, der Halter dieses weiß, und trotzdem den Hund wieder los lässt. Hier käme ein bedingter Vorsatz (der Halter billigt die Sachbeschädigung) in Frage.

Meist geht es aber um eine fahrlässige Körperverletzung, die nur in Frage kommt, wenn ein Mensch verletzt wird. Eine solche Körperverletzung setzt aber voraus, dass der Hund schon einmal entsprechend auffällig geworden ist. Eine fahrlässige Körperverletzung setzt nämlich ein Pflichtwidrigkeit voraus, die nur gegeben ist, wenn der Halter wusste, dass der Hund für Menschen gefährlich ist, da es schon einmal zu einer Beißattacke gekommen ist.

Vorsicht ist auch geboten, wenn der angeblich Geschädigte kein Attest vorlegen kann, oder – was leider immer wieder vorkommt – angibt, es sei alles OK und hinter her Anzeige erstattet.

Nach den Landespolizeigesetzen kommt mittlerweile auch schnell ein Leinen und Maulkorbzwang in Betracht. Hierfür reicht es aus, dass der Hund schon einmal einen anderen Hund aggressiv angegangen ist. Bestimmte Rassen z.B. Pitbull-Terrier fallen automatisch via Rasse unter den Leinen und Maulkorbzwang. Teilweise wird für solche Hunde, die als gefährlich gelten, auch eine höhere Steuer verlangt.

Ein Verstoß gegen den Leinen und Maulkorbzwang führt zu einer Ordnungswidrigkeit. Deshalb ist genau zu prüfen, ob man gegen den Leinen und Maulkorbzwang rechtlich mit einem Widerspruch vorgeht.

Der Leinenzwang gilt außerdem – unabhängig von der Gefährlichkeit des Hundes – in immer mehr Gebieten, was dazu führt, dass auch friedliche Hunde immer aggressiver werden.
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Die Hundehalter haben zu genommen. Aber gerade hier zeigt sich die immer mehr abnehmende Toleranz. Bei Missgeschicken oder vermeintlichen Angriffen wird sofort Anzeige erstattet.

Hier gibt es im Besonderen zwei Möglichkeiten, wegen derer man strafrechtlich verfolgt werden kann. Einmal die Sachbeschädigung, wenn der Hund des Halters eine Sache beschädigt. Hier ist allerdings anzumerken, dass eine Sachbeschädigung nur vorsätzlich strafbar ist. Dass jemand den Hund vorsätzlich benutzt, um eine Sache zu beschädigen, ist aber meist abwegig, so dass hier eine Strafverfolgung scheitert. In Frage käme eine derartige Strafbarkeit nur, wenn der Hund immer wieder Sachen beschädigt hat, der Halter dieses weiß, und trotzdem den Hund wieder los lässt. Hier käme ein bedingter Vorsatz (der Halter billigt die Sachbeschädigung) in Frage.

Meist geht es aber um eine fahrlässige Körperverletzung, die nur in Frage kommt, wenn ein Mensch verletzt wird. Eine solche Körperverletzung setzt aber voraus, dass der Hund schon einmal entsprechend auffällig geworden ist. Eine fahrlässige Körperverletzung setzt nämlich ein Pflichtwidrigkeit voraus, die nur gegeben ist, wenn der Halter wusste, dass der Hund für Menschen gefährlich ist, da es schon einmal zu einer Beißattacke gekommen ist.

Vorsicht ist auch geboten, wenn der angeblich Geschädigte kein Attest vorlegen kann, oder – was leider immer wieder vorkommt – angibt, es sei alles OK und hinter her Anzeige erstattet.

Nach den Landespolizeigesetzen kommt mittlerweile auch schnell ein Leinen und Maulkorbzwang in Betracht. Hierfür reicht es aus, dass der Hund schon einmal einen anderen Hund aggressiv angegangen ist. Bestimmte Rassen z.B. Pitbull-Terrier fallen automatisch via Rasse unter den Leinen und Maulkorbzwang. Teilweise wird für solche Hunde, die als gefährlich gelten, auch eine höhere Steuer verlangt.

Ein Verstoß gegen den Leinen und Maulkorbzwang führt zu einer Ordnungswidrigkeit. Deshalb ist genau zu prüfen, ob man gegen den Leinen und Maulkorbzwang rechtlich mit einem Widerspruch vorgeht.

Der Leinenzwang gilt außerdem – unabhängig von der Gefährlichkeit des Hundes – in immer mehr Gebieten, was dazu führt, dass auch friedliche Hunde immer aggressiver werden.
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Hier gibt es im Besonderen zwei Möglichkeiten, wegen derer man strafrechtlich verfolgt werden kann. Einmal die Sachbeschädigung, wenn der Hund des Halters eine Sache beschädigt. Hier ist allerdings anzumerken, dass eine Sachbeschädigung nur vorsätzlich strafbar ist. Dass jemand den Hund vorsätzlich benutzt, um eine Sache zu beschädigen, ist aber meist abwegig, so dass hier eine Strafverfolgung scheitert. In Frage käme eine derartige Strafbarkeit nur, wenn der Hund immer wieder Sachen beschädigt hat, der Halter dieses weiß, und trotzdem den Hund wieder los lässt. Hier käme ein bedingter Vorsatz (der Halter billigt die Sachbeschädigung) in Frage.

Meist geht es aber um eine fahrlässige Körperverletzung, die nur in Frage kommt, wenn ein Mensch verletzt wird. Eine solche Körperverletzung setzt aber voraus, dass der Hund schon einmal entsprechend auffällig geworden ist. Eine fahrlässige Körperverletzung setzt nämlich ein Pflichtwidrigkeit voraus, die nur gegeben ist, wenn der Halter wusste, dass der Hund für Menschen gefährlich ist, da es schon einmal zu einer Beißattacke gekommen ist.

Vorsicht ist auch geboten, wenn der angeblich Geschädigte kein Attest vorlegen kann, oder – was leider immer wieder vorkommt – angibt, es sei alles OK und hinter her Anzeige erstattet.

Nach den Landespolizeigesetzen kommt mittlerweile auch schnell ein Leinen und Maulkorbzwang in Betracht. Hierfür reicht es aus, dass der Hund schon einmal einen anderen Hund aggressiv angegangen ist. Bestimmte Rassen z.B. Pitbull-Terrier fallen automatisch via Rasse unter den Leinen und Maulkorbzwang. Teilweise wird für solche Hunde, die als gefährlich gelten, auch eine höhere Steuer verlangt.

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