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Erste Fragen an den Rechtsanwalt


Was fällt unter das Strafrecht ?



  Revisionen  (Rechtsmittel gegen Urteile des Landgerichts)
  Berufungen (Rechtsmittel gegen Urteile des Amtsgerichts) 
  Verteidigung im Eilverfahren gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft
  Hilfe bei Zwangsmaßnahmen, z. Bsp. Untersuchungshaft,
    Hausdurchsuchung
  Verteidigung in Hauptverhandlungen vor Strafrichter, Schöffenrichter
    und Strafkammer
  Wirtschaftsstrafrecht/ Steuerstrafrecht
  Jugendstrafrecht (14-21 Jahre)
  Strafvollstreckungs- und Strafvollzugsrecht (Hilfe im Gefängnis)
  Verteidigung im Kapitalstrafrecht (Mord, Totschlag)
  Psychiatrie im Strafverfahren (Unterbringung in der Psychiatrie
    wegen Straftaten)
  Straßenverkehrsrecht (wenn es sich um eine Straftat oder     Ordnungswidrigkeit handelt,  z.B. Trunkenheit am Steuer,
    Fahren ohne Fahrerlaubnis etc.)
  Betäubungsmittelstrafrecht (Drogenbesitz, Drogenverkauf etc.)


Wie verhalte ich mich zu meinem Rechtsschutz gegenüber Polizei und  Staatsanwaltschaft?


1. Bei der Polizei sollten Sie nicht aussagen. Die Polizei ist nämlich     besonders gut in der Vernehmung. Die Polizei wird Ihnen Fragen
    stellen, deren Antworten Sie schwer belasten. Bei der Polizei müssen
    Sie auch nicht erscheinen. Bei einem Termin können Sie einfach
    wegbleiben. Am besten ist es (wenn Sie als Beschuldigter bei der
    Polizei aussagen sollen): Über einen Anwalt Akteneinsicht
    beantragen und dann schriftlich eine Stellungnahme abgeben. 

2. Gegenüber einem Polizeibeamten müssen Sie nur folgende Fragen
    beantworten, wenn er nach ihnen fragt. Die Frage nach: Name,
    Geburtstag, Geburtsort, Meldeadresse, Beruf, Wohnort und
    Staatsangehörigkeit (das meiste steht im Ausweis).
    Weitere Fragen sollten Sie nicht beantworten. 

3. Auch müssen und sollten Sie keine Tests durchführen. Zum Beispiel
    bei einer Trunkenheitsfahrt die Nasen-Fingerprobe, Probelaufen
    auf einer Linie etc.

4. Bei einer Durchsuchung lassen Sie sich den Durchsuchungsbeschluss
    geben, und fragen Sie (besser lesen Sie nach), was die Beamten     suchen.
    Geben Sie ihnen die Gegenstände, die gesucht werden. Dann dürfen
    sie nicht mehr weiter suchen. Führen Sie keine Gespräche, auch
    keinen Small-Talk, und konsultieren Sie mich. Notfalls über Handy.

5. Bei Verhaftungen gilt: Ruhe bewahren. Man kann Haftbefehle außer
    Vollzug setzen oder aufheben; aber meist nur, wenn man die Akten
    kennt. Deshalb: Nicht zu den Vorwürfen äußern, sondern einen     Verteidiger konsultieren.  

Rechtsanwalt
Götz Klinkenberg
Fachanwalt für Strafrecht
Händelstraße 19
79312 Emmendingen
Telefon
Mobil 
Fax
(07641) 95 97 66
0178 - 289 50 12
(07641) 95 97 71
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Bundesrechtsanwaltskammer
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der Bundesrechts-
anwaltskammer
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